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1904 wird die neoromanische Taborkirche als dreischiffige Basilika in Kleinzschocher eingeweiht. Ihre Architekten sind Arwed Roßbach und Richard Lucht
Eingemeindung des Gutsbezirkes Rittergut Lößnig
1909 der selbständige Rittergutsbezirk Kleinzschocher (139,4 ha) wird in die Stadtgebietsfläche Leipzigs eingemeindet
1910 Leipzig ist 7400 Hektar groß, da zahlreiche Orte eingemeindet worden sind: Dölitz, Dösen, Meusdorf, Möckern, Probstheida, Stötteritz und Stünz
1913 Gründung des Geophysikalischen Instituts der Universität (als zweites seiner Art in Deutschland) auf Initiative von Otto Wiener und unter der Leitung des Norwegers Vilhelm Bierknes
die Deutsche Bücherei nimmt ihre Tätigkeit in einem Flügel des Buchhändlerhauses auf ab heute sammelt die Deutsche Bücherei alle deutschsprachigen Bücher, Zeitungen und sonstigen Publikationen des In- und Auslandes
1917 Die große Leipziger Straßenbahn übernimmt mit Billigung des Rates der Stadt das gesamte Unternehmen “Leipziger Elektrische Straßenbahn”
1922 Eingemeindung von Paunsdorf, Großzschocher, Leutzsch, Wahren und Windorf. Damit ist Leipzig um 34000 Einwohner reicher
1929 die Fernsprechgebühren werden drastisch gesenkt, dadurch steigt die Zahl der Neuanschlüsse sprunghaft an
1930 Leipzig hat 715469 Einwohner
Einweihung der Großmarkthalle in der Zwickauer Straße, des zu dieser Zeit größten Massivkuppelbaus der Welt
1938 Nach der Angliederung der Großen Leipziger Straßenbahn an die Stadtwerke firmiert das Unternehmen unter “Stadtwerke der Reichsmessestadt Leipzig”
1950 VEB Edition Peters Musikverlag Leipzig wird gegründet
1951 der erste Fünfjahrplan zur Entwicklung der Volkswirtschaft der DDR beginnt
Gründung des Geophysikalischen Dienstes mit Sitz in der Bautzner Straße, aus dem sich später der “VEB Geophysik” und das Kombinat Geophysik entwickeln
1952 der volkseigene Taxibetrieb wird gegründet
1954 entschädigungslose Übergabe der letzten SAG-Betriebe durch die Sowjetunion. In Leipzig betrifft es die Pittler AG, den Armaturen- und Apparatebau Schumann & Co, den G.J.Jäger Pumpenbau u.a.Aus der SAG S.M.Kirow (ehemals Unruh & Liebig) wird der VEB S.M.Kirow und aus der SAG Bleichert der VEB Verlade- und Transportanlagen (VTA)
Gründungstag des Stadtarchives Leipzig (heute Sächsisches Staatsarchiv Leipzig)
1960 Gründung des Verlages Edition Leipzig als Exportverlag
Gründung des staatlichen Dienstleistungskombinates Leipzig
1961 Leipzig hat 585258 Einwohner
Gründung des Instituts für Biophysik an der Medizinischen Fakultät der Universität
1966 beginnt der Umbau des Kaufhauses zum “Konsument am Brühl” und die Neubebauung am Brühl mit zehngeschossigen Wohnbauten
1970 Offizielle Inbetriebnahme des Agrarflug-Stützpunktes in Mockau
1973 ab jetzt dürfen polnische Bürger kein Fleisch, Porzellan, Berufsbekleidung, Tonbandgeräte, Babywäsche u.ä. aus der DDR ausführen. Der seit einem Jahr freigegebene Reiseverkehr brachte diesbezüglich große Probleme.
Leipzig hat eine Fläche von 141 Quadratkilometern, auf der 575913 Einwohner leben. Es gibt 25 Krankenhäuser, 29 Polikliniken und 36 Feierabend- und Pflegeheime. Die Straßenbahn befördert knapp 344 Millionen Fahrgäste. 1,2 Millionen Besucher gehen in die Theater, knapp 4 Mio ins Kino und rund eine Mio in die Museen. Durch den VEB Gala und den staatlichen Forstbetrieb Grimma wurden insgesamt 250000 Bäume angepflanzt
1974 das Länderkennzeichen DDR ist an allen Autos Pflicht
1978 Gründung des VEB Leipziger denkmalpflege mit Sitz im Fregehaus. Dieses war auch das erste historische Bürgerhaus, welches die Firma sanierte
1991 der verlag Breitkopf & Härtel übernimmt die generalvertretung des Deutschen Verlags für Musik in Leipzig. Erst im Herbst erfolgt die Rückgabe des verstaatlichten Betriebes, um dann als eigenständige GmbH weiter zu bestehen. Archivbestände werden zurückgegeben und auch der grund und Boden in der Messestadt. “Breitkopf & Härtel Buch und Musikverlag - Wiesbaden, Leipzig, Paris” so nennt sich der renommierte Verlag Ende des Jahres
1992 der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) nimmt mit dem Glockenläuten der Nikolaikirche seinen Sendebtrieb auf
Leipzig hat 496647 Einwohner
1993 Start der Kampagne “Leipzig kommt”
die Gemeinde Hartmannsdorf (600 Ew.) wird nach Leipzig eingemeindet
1995 Lausen wird eingemeindet
1996 Plaußig wird eingemeindet
1997 ab heute sind 5 Apotheken im Stadtgebiet geschlossen: Fortuna-A. in der Eisenbahnstraße, Rathaus-A. in der Kohlgartenstraße, Storch-A. in der Antonienstraße, A. am Eutritzscher Markt und die Central-A. am Thomaskirchhof. Die letztgenannte war die einzige, die homöopathische Rezepturen herstellte
1999 mit Inkrafttreten des vom sächs. Landtag im Juli 1998 verabschiedeten Stadt-Umland-Gesetzes und einigen freiwillig geschlossenen Eingliederungsverträgen wird die Eingemeindung von Böhlitz-Ehrenberg, Lützschena-Stahmeln, Miltitz, Wiederitzsch, Lindenthal sowie Kulkwitz mit seinen Gemarkungen Bösdorf, Knautnaundorf und Rehbach zu Leipzig mit insgesamt 125 km2 und 55000 Einwohnern vollzogen
zum gleichen zeitpunkt stehen auch Liebertwolkwitz, Holzhausen, Mölkau und Engelsdorf (mit Sommerfeld, Althen, Baalsdorf und Kleinpösna/Hirschfeld) unter Leipziger Verwaltung, die aber noch hoffen, per Gerichtsbeschluß in die Selbständigkeit zurückkehren zu dürfen
2000 die Ortsteile Burghausen und Rückmarsdorf, beide ehem. zu Bienitz gehörend, werden eingegliedert
die Fläche der Stadt Leipzig vergrößert sich damit auf 297,5 km2, die Einwohnerzahl erhöht sich auf rund 494000
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