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1900
Einweihung der Paul-Gerhardt-Kirche in Connewitz

1906
in der Talstraße wird das Institut für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften unter dem Direktorat von Karl Sudhoff gegründet

1909
Überführung der Stadtreinigung in städtische Regie

1912
Trauer um Auerbachs Hof - es war tatsächlich der 1.April, als Anton Mädler Leipzigs heiß geliebten, traditionsreichen “Auerbachs Hof” abreißen läßt
Operndirektor Brügmann unterstützt die ganze Aufregung noch mit dem Spektakel “Die letzte Auerbachsche Nacht”, das im völlig überfüllten Kellertheater stattfindet -
Aber nun muß Mädler sein Geheimnis lüften - schöner denn je wird es werden, denn alle drei historischen Keller werden restauriert, die “Große Halle” erweitert und die Einganszone völlig umgestaltet.
die Leipziger sind skeptisch und erwarten sehnsüchtig den Februar 1913, den Zeitpunkt der Fertigstellung

Übernahme des Theaterwesens in städtische Regie und Bildung einer Intendanz, der Max Martersteig vorsteht

1914
Eröffnung der 1.Städtischen Bücherhalle in der Grenzstraße 3 in Reudnitz

1915
zum 100.Geburtstag des “Eisernen Kanzlers” wird in Lützschena der 31 Meter hohe Bismarck-Turm des Architekten Max Pommer übergeben

1918
Dr.Otto Georgi , der von 1876 bis 1899 erster Oberbürgermeister Leipzigs war,stirbt
der im Vogtland geborene Rechtsanwat trug während seiner Amtszeit beträchtlich zur Entwicklung des Schulwesens bei und verbesserte mit dem Bau eines Wasserwerks die hygienischen Verhältnisse der Stadt erheblich

1922
das Volksbildungsamt und das Amt für Leibesübungen nehmen ihre Tätigkeit auf

1925
Leipzig vergrößert sich - es erfolgt die Eingemeindung von 9 Gutsbezirken
Burgaue, Kaserne 106 Möckern, Rittergut Dölitz, Rittergut Großzschocher mit Vorwerk Windorf, Rittergut Leutzsch mit Barneck, Rittergut Möckern, Rittergut Paunsdorf, Rittergut Schönefeld, Rittergut Stötteritz mit Vorwerk Meusdorf

1930
die vielbeachtete “Arbeitsgemeinschaft Didamscher Chöre” vereint sich mit anderen Arbeiterchören zur “Volkssingakademie Leipzig”

Eingemeindung von Knautkleeberg, Schönau, Abtnaundorf und Thekla mit dem Vorwerk Heiterblick

1932
die Zahl der Erwerbslosen während der Weltwirtschaftskrise erreicht mit 185392 ihren Höhepunkt

1933
der “Juden-Boykott” beginnt

1936
Eingemeindung von Knauthain und Lauer - von 1889 (Anger-Crottendorf) bis jetzt hat sich Leipzig um 43 Gemeinden vergrößert

1937
die Leipziger Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke werden unter der Bezeichnung “Stadtwerke” zu einem einheitlichen wirtschaftlichen Unternehmen zusammengefaßt
der OBM Dr. Carl Goerdeler scheidet aus dem Amt - sein Nachfolger wird Dönicke

1946
fast 40000 faschistische oder militaristische Titel werden aus der Deutschen Bücherei entfernt, und die Zentralbücherei für Blinde öffnet wieder ihre Türen

1949
auf zentrale Anweisung werden die stadteigenen Kraftwerke Nord und Süd sowei das früher ebenfalls stadteigene Straßenbahnkraftwerk Lindenau zum “VEB Kraftwerke Leipzig” vereinigt

1951
Gründung des VEB Stadtbeleuchtung

1962
Gründung des Baukombinat Leipzig

1965
ab heute besitzen alle Triebwagen der LVB je zwei Zahlboxen

1984
Inbetriebnahme des Heizwerkes Connewitz

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