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1939
Leipziger Ghetto
Per Gesetz vom 30.04. verfügen die noch in Leipzig wohnenden Juden über keinen Mieterschutz mehr
binnen kürzester Zeit werden sogenannte “Judenhäuser” eingerichtet, in denen auf engstem Raum Familien zusammengepfercht werden
Ghettoartig sind sie jetzt in der Gegend der Keil-, Funkenburg- und Humboldtstraße konzentriert, um von hier aus ihrer “Endlösung” entgegenzugehen - eine Emigration ist kaum noch möglich

1955
Eröffnung des Zentralen Kulturparkes “Clara Zetkin”, der den König-Albert-Park, den Johannapark und den Palmgarten westlich des Elsterflutbeckens zusammenfaßt - sowie Übergabe der Parkbühne
der erste Spatenstich erfolgte am 8.Januar - 40000 Leipziger leisten 140000 Arbeitsstunden zur Schaffung dieses Volksparks, der bereits bestehende Grünflächen mit einschließt - so den 1858 von Lenne geschaffenen Johannapark, den 1893 entstandenen Palmengarten, den für die Sächsisch-Thüringische-Industrie- und Gewerbeausstellung 1897 angelegten König-Albert-Park, den 1935 errichteten Wagner-Hain, das Scheibenholz, die Nonne und den Klinger-Hain - ca. 120 Hektar Fläche

1973
das Naherholungsgebiet Kulkwitz wird mit einem Badestrand am See, mit Liege- und Grünflächen und einem Campingplatz eröffnet.
Attraktion ist die Schiffsgaststätte “MS Leipzig”, die mit 600 Plätzen am 30.April aus der Taufe gehoben wird - 
Tieflader transportieren dafür ein altes Schiff von Wettin nach Kulkwitz

1976
Übergabe des Internationalen Jugendcampingzentrums am Auensee

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