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1945
der sowjetische Militärkommandant hebt die Sperrzeit in der Stadt auf

1966 (1965???)
die Spur des Plenums
am 18.12. findet das 11.Plenum des ZK der SED statt, das eine einschneidende Wende für die Kunst und Kultur heraufbeschwört -
Walter Ulbrichts Worte: “Ich bin der Meinung Genossen, mit der Monotonie des yeah-yeah-yeah und wie das alles heißt, sollte man doch Schluß machen!” werden zum Programm
Biermann erhält Auftrittsverbot, Havemann und Heym stehen im Kreuzfeuer -
“Team 4” muß sich “Thomas Natschinski und Gruppe” nennen, lange Haare bei Männern sind unerwünscht -
die Theo-Schumann-Combo darf nicht mehr “Satisfaction” singen und Mitglieder der “Sputniks” werden über Nacht zur Armee eingezogen -
Filme wie “Spur der Steine”, “Karla”, “Das Kaninchen bin ich” und “Denkt bloß nicht, daß ich heule” verschwinden 1966 wegen “sozialismusfremder Tendenzen” in den Archiven -
zum Kassenerfolg werden Filme wie “Alfons Zitterbacke” mit Günther Simon, “Der Reserveheld” mit Rolf Herricht und “Die Reise ins Ehebett” mit Eva-Maria Hagen und Frank Schöbel -
auch die Ära der Indianerfilme beginnt 1966 mit “Die Söhne der Großen Bärin” und damit der Aufstieg von Gojko Mitic

1989
150000 Leipziger beteiligen sich am Abschluß der 89er-Demonstrationen und gedenken mit brennenden Kerzen und Fackeln in einer schweigenden Menschenkette den Opfern der Gewalt und Unterdrückung

1990
die ersten zehn Politessen Leipzigs beginnen ihren Dienst in der Stadt

1991
die Stadtverordnetenversammlung beschließt eine neue Satzung der Leipziger Messe GmbH

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