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1904 (1901) die Synagoge im Wohnhaus 1903 erwarb der jüdische Talmud-Thora-Verein unter Vorsitz des Kaufmanns Kroch das Haus Keilstraße 4 - bereits am 16.12.1901 wurde ein Bauantrag zur Errichtung eines Betsaals genau in diesem Haus gestellt - 1904 ist es dann soweit: die sogenannte Brodyer Synagoge wird ihrer Bestimmung übergeben und vorrangiger Anlaufpunkt für östliche Juden aus Rußland und Polen _ Brody ist ein Ort in Polen, aus dem sehr viele jüdische Kaufleute nach Leipzig kamen - einer von ihnen war der erste, der außerhalb der Messe Pelzhandel betreiben durfte - die Synagoge geht über zwei Etagen und verfügt über mehr als 500 Sitzplätze
1918 am 16. und 17.12. kehren Soldaten der Infanterieregimenter 106 und 107 sowie des Ulanenregiments 18 von der Westfront zurück und werden mit großem Jubel am Völkerschlachtdenkmal und auf dem Markt willkommen geheißen
1947 Gründung der Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik
1974 ein Schwelbrand im Opernhaus zerstört zahlreiche Bühnendekorationen
1994 die Universität gründet ein Zentrum für Innere Medizin (ZIM) unter Leitung von Professor Joachim Schauer, das vier Kliniken verknüpft
1998 mit der Übergabe der Nordseite wird die Neugestaltung des Augustusplatzes abgeschlossen
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