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1972
Beginn der 8.Leipziger Bezirkskunstausstellung im Museum für Bildende Künste.
72000 Besucher sahen diese (sie ging bis zum 2.April). Danach setzte sich der Begriff der “Leipziger Schule” in der Malerei und Graphik durch

1989
rund 500 Leipziger folgen dem “Aufruf an alle Bürger Leipzigs” und finden sich auf dem Markt zusammen und versuchen anläßlich des Gedenktages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, für Demokratie und Freiheit Andersdenkender zu demonstrieren. Der Marsch wird von Sicherheitskräften aufgelöst, 53 Demonstranten werden vorläufig festegenommen

1990
Weiterführung der Montagsdemonstrationen mit mehr als 100000 Teilnehmern unter den Forderungen “Nieder mit der SED” und “Deutschland einig Vaterland”

1993
Wiedereröffnung des 1952 aufgelösten Landgerichts Leipzig

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